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1) Lerne uns kennen!
Erfahre mehr über uns, wer wir sind und warum wir was machen.
2) Ziehe auf das Haus!
Wohne auf dem Verbindungshaus, mitten in Herdern, nahe der Uni und der Innenstadt
3) Werde Mark-Alberte!
Die gemeinsamen Aktivitäten, der Austausch zwischen jung und alt formen einen freundschaftlichen Lebensbund über Generationen hinweg.

Gründung

TMA ist hervorgegangen aus der Fusion der Turnerschaften Markomannia Freiburg (gegr. 1882) und Albertia Freiburg (gegr. 1879) im Jahre 1903. Beide Mutterturnerschaften hatten seit ihrer Gründung das Turnprinzip (heute würde man eher sagen: Sportprinzip); schon damals erkannte man die Bedeutung des Ausgleichssports für die Leistungsfähigkeit der eher geistig tätigen Studenten und Akademiker. Dem Turnprinzip zur Seite trat sehr bald das Prinzip einer „schlagenden“ Verbindung, d.h. jeder Bundesbruder ficht während seiner Aktivenzeit mindestens zwei Mensuren.

1903-1936

TMA übernahm im Jahre 1903 diese beiden Grundsätze, ebenso wie von Albertia eine nach innen hin ausgeprägte Gemütlichkeit, gepaart mit ausgeprägter Feierfreude, und von Markomannia ein nach außen gerichtetes stilvolles, bestimmtes Auftreten. Die Jahre bis zum Ersten Weltkrieg ließen TMA wachsen, blühen und gedeihen. 1907 wurde das Mark.-Albertenhaus in der Goethestraße 61 erworben, wodurch TMA weiteren Aufschwung nahm. Während des Krieges konnte der Aktivenbetrieb in kleinem Maßstab trotz der großen Zahl Kriegsteilnehmer aufrecht erhalten werden. Die Zeit zwischen den Kriegen war dann wieder geprägt von einer stetigen Zunahme der Mitgliederzahlen; einige Jahre lang war TMA gar die größte schlagende Verbindung in Freiburg.

Kriegsjahre

Den bislang folgenreichsten Einbruch brachte dann das Verbot der Studentenverbindungen durch die Nationalsozialisten 1936, denen insbesondere das basisdemokratische „Conventsprinzip“, nach dem jeder Bundesbruder auf der Mitgliederversammlung – dem „Convent“- eine gleichberechtigte Stimme hat und das allen Verbindungen gemein ist, ein Dorn im Auge war, da so die Verbindungen nicht der immer mehr in alle Bereiche des Lebens vordringenden Kontrolle des nationalsozialistischen „Führerprinzips“ unterworfen werden konnten. Während der Zeit der Auflösung bestand TMA als „Hausgemeinschaft Bärental“ auf dem 1924 im Bärental gekauften Schwarzwald-Bauernhaus, der Markomanno-Alberten-Hütte. Das Haus in Freiburg war verkauft worden, um einer Enteignung zuvor zu kommen. Das Mobiliar entging dem Bombenangriff auf Freiburg 1944, da es auf der Hütte eingelagert worden war (deshalb kann TMA auch heute noch die alte Kneipeinrichtung aus dem 19. Jahrhundert nutzen).

Neubeginn

Bereits 1950 eröffnete TMA wieder in Freiburg, und 1954 wurde das heutige TMA-Haus in der Mozartstraße 66 in Herdern gekauft, das seitdem für jede Aktivengeneration Treffpunkt und Wohnung zugleich ist. TMA entwickelte sich fortan prächtig, bis die 68er Jahre einen erneuten Einbruch brachten:

Umbruch

Verbindungen galten plötzlich als verstaubt, konservativistisch, rückwärtsgewand und politisch inkorrekt. In der Tat kann man in der Rückschau heute feststellen, daß die Verbindungen insgesamt und auch TMA die Entwicklung und die Möglichkeiten der 68er deutlich verschlafen haben; verschlafen zum Teil aber auch sicherlich gerade weil TMA so unpolitisch war (und ist). Die Siebziger und dann die Achtziger brachten TMA die Abschaffung der Pflichtmensur (man war der Auffassung, die Mensur hindere junge Studenten am Beitritt) und, nachdem die Bedenken gegen die Mensurwiderlegt waren, ihre Wiedereinführung.

Gegenwart

Heute ist die Mensur wieder fest bei TMA etabliert. Wir sehen sie als Sport – eine Sportart, die man gemeinsam trainiert wie andere auch, die in ihrer Durchführung dann aber über das Sport-Fechten mit Kontaktplättchen auf der Klingenspitze und piependen Anzeigen etwas hinaus geht. Nachdem das in großem Rahmen gefeierte 125. Stiftungsfest im Jahre 2004 den ersten Höhepunkt des neuen Jahrtausends markiert hat, stellt sich TMA nun auf die Änderungen des Studiensystems und des Studentenlebens ein.

Unsere Geschichte für Historiker

 

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Mozartstrasse 66
79104 Freiburg

Tel: 0761 31277
Fax: 0761 31272

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